Essen und Trinken in der Steiermark – Teil 3

Dessert: Steirische Butterbrezen

Zutaten:
400 Gramm grobes Mehl
200 Gramm Butter
20 Gramm Hefe
10 Gramm Zucker
1/8 Liter Milch
1 Ei
grober Kristallzucker zum Brezen bestreichen
etwas Salz

Die Hefe mit dem Zucker in warmer Milch auflösen. Geben Sie die Butter, das Mehl und etwas Salz dazu. Mengen Sie das Ganze bis ein fester Hefeteig entsteht. Geben Sie eventuell noch etwas Milch dazu bis Sie einen festen und glatten Teig haben. Formen Sie das Ganze zu einer glatten Kugel, die keine Risse zeigen darf. Legen Sie die Kugel in einen großen Topf mit kaltem Wasser und warten mindestens zwei Stunden. Danach sollte der Teig aufgegangen sein und an der Oberfläche schwimmen.

Trocknen Sie die Kugel vorsichtig ab und kneten den Teig auf einem Mehlbrett glatt. Danach formen Sie gut daumendicke Rollen, die Sie im Mehl wälzen. Danach schneiden Sie fünf Zentimeter lange Stücke von der Rolle, die Sie auf ein Zentimeter dicke Schlangen ausrollen.

Jetzt formen Sie aus den Teigschlangen schöne Brezen oder Brezel, wie Sie sie bestimmt schon in Ihrem Urlaub in Tirol oder auch in anderen Bergregionen gesehen haben.

Bestreichen Sie die geformten Brezen mit dem geschlagenen Ei und streuen den Kristallzucker über das Backwerk. Danach legen Sie die Brezen auf ein gut gefettetes Backblech. Stellen Sie das Backblech noch eine halbe Stunde warm und danach backen Sie die Brezen bis sie eine hellbraune Farbe angenommen haben. Guten Appetit.

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Bergbahnen in der Steiermark

Bergbahnen – Frauenalpe
Bergbahnen – Galsterbergalm
Bergbahnen – Hochwurzen
Bergbahnen – Präbichl
Bergbahnen – Riesneralm
Dachstein Gletscherbahn – Ramsau
Planneralmbahnen – Donnersbach
Reiteralm – Bergbahnen
Salzstieglbahnen – Hirschegg
Seilbahnen – Murtal

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Essen und Trinken in der Steiermark – Teil 2

Hauptgericht: Steiermärker Rostbraten

(Zutaten für vier Personen)
4 schöne Stücke Rostbraten a 200 Gramm (gut abgehangen)
100 Gramm Champignons
1 Zwiebel
50 Gramm Butter
50 Gramm Fett (Schmalz)
¼ Liter trockener Weißwein
Petersilie, Tomatenmark, Salz, Pfeffer und etwas Mehl

Den Rostbraten etwas klopfen, salzen und pfeffern. Fett heiß machen und das Fleisch darin von beiden Seiten scharf anbraten. Danach stellen Sie das Fleisch warm.

Die Butter heiß machen und aufschäumen. Gleichzeitig die Pilze putzen und klein hacken. Die ebenfalls kleingehackte Petersilie mit den Pilzen in die aufgeschäumte Butter geben. Die klein gewürfelte Zwiebel und den Bratensaft mit der Butter vermengen und das Tomatenmark dazu geben. Anschließend zum Kochen bringen und mit dem trockenen Wein ablöschen.

Jetzt nochmals aufkochen lassen und dann die Rostbratenscheiben darin dünsten und anschließend servieren. In Ihrem Urlaub in Vorarlberg haben Sie sicher eine ähnliche Zubereitung des Rostbratens kennengelernt. Es gibt auch noch eine Art der Zubereitung nach dem Schauspieler Girardi. Bei dieser Version kommt noch ein gekochtes und anschließend fein gehacktes Ei über die Rostbratenscheiben.

Es gibt aber auch eine Klassikerversion, die hauptsächlich beim Zwiebelrostbraten angewandt wird. Diese Version wird mit brauner Soße und meistens mit Spätzle serviert. Guten Appetit.

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Flüsse in der Steiermark

Enns
Feistritz
Ilz
Lafnitz
Mur
Raab
Rittschein
Toplitz
Traun

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Essen und Trinken in der Steiermark – Teil 1

Suppen

Auch in Ihrem Urlaub in der Steiermark haben Sie die Möglichkeit, verschiedene landestypische Suppen zu probieren. Manche der Suppen haben Sie vielleicht schon in einem anderen Urlaub in den Bergen verkostet. Ist Ihnen auch aufgefallen, dass Sie in ländlichen Gegenden die Suppe meistens im Teller serviert bekommen und in Restaurants der Stadt die Suppe sehr oft in der Suppentasse. Es gab vor längerer Zeit einmal eine Diskussion wie die Suppe besser schmeckt, entweder aus der Tasse oder aus dem Teller. Es gab aber keinen Sieger. Entscheidens ist wohl der Geschmack der Suppe. Wir stellen Ihnen nachfolgend einige Suppenrezepte vor, von denen Sie einige eventuell schon aus einem Urlaub im Salzburger Land kennen. Steirische Knoblauch-Rahmsuppe, Lautere Erdäpfelsuppe, Türkensuppe, Steirische Stosuppe, Steirische Weinsuppe, Schottsuppe, Schilcher Kartoffelsuppe, Predinger Brotsuppe und die Steiermärker Eibrennsuppe.

Steiermärker Einbrennsuppe

Die Mengenangaben beziehen sich auf vier Personen. 1 Liter Wasser, 1/8 Liter Fleischbrühe, zwei Esslöffel Butter, 6 Esslöffel Mehl, mehrere Scheiben dunkles Brot, verschiedene Gemüsewurzeln die Sie auch bei anderen Suppen verwenden, Lorbeerblatt, Zwiebel, Pfeffer und Salz. Sie können die Suppe auch auf saure Art zubereiten, dann benötigen Sie noch Essig oder Sauerrahm.

In einem entsprechend großen Topf rösten Sie das Mehl mit der Butter bis Sie eine braune Farbe erreicht haben. Danach geben Sie die Fleischbrühe dazu. Anschließend die Gemüsewurzeln (Sellerie, Möhren, Lauch, etc.) einlegen und den Liter Wasser langsam zugießen. Die Suppe braucht fast zwei Stunden auf mittlerer Hitze zum Sieden. Danach die Suppe durch ein Sieb geben und anrichten. In die Teller geben Sie das in Würfel geschnittene dunkle Brot. Wenn Sie die saure Variante bevorzugen, dann geben Sie bitte nach dem durchsieben je nach Geschmack etwas saure Sahne (leicht unterziehen) oder einen Schuss Essig dazu. Guten Appetit.

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Seen in der Steiermark

Altausseer See – Bad Aussee
Erlaufsee – Mitterbach
Grundlsee – Bad Aussee
Leopoldsteinersee – Eisenerz
Packer Stausee – Pack
Stubenbergsee – Stubenberg
Thaler See – Thal
Toplitzsee – Bad Aussee

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Burgen in der Steiermark

Burg Rabenstein

Sie finden die Burg Rabenstein in Frohnleiten in der Nähe von Graz. Urkundlich erwähnt wurde die Burg Rabenstein um 1160. Die Burg bleibt bis in das 13. Jahrhundert im Besitz der Rabensteiner. Um 1400 waren die Herren von Winden um die Erhaltung und teilweisen Wiederaufbau bemüht. Danach setzten Kaiser Friedrich und Kaiser Maximilian verschiedene Nutzer ein und die Burg verfällt wieder. Nach weiteren verschiedenen Eigentümern wurde die Burg wieder hergerichtet und befindet sich nun in Privatbesitz. In Ihrem Urlaub im Schwarzwald finden Sie auch verschiedene Burgen die von Privatleuten oder Firmen restauriert wurden.

Burg Dürnstein

Um 1100 wurde mit dem Bau der Burg Dürnstein begonnen. Die Dürnsteiner waren nur kurze Zeit die Burgherren. Mitte des 12.Jahrhunderts übernahmen die Wildoner die Burg. Nach kurzer Blüte als Landgericht im 15.Jahrhundert beginnt der Verfall der Burg. Seit 1970 wird die Burg wieder aufgebaut und restauriert.

Burg Kaisersberg

Um 1190 taucht die Burg Kaisersberg in der Geschichte auf und gibt der Region Kaisersberg bei Sankt Stefan seinen Namen. Die ersten Eigentümer der Burg waren die Ritter von Chrobath. Mitte des 12. Jahrhunderts übernahm König Ottokar von Böhmen die Burg. Nach diesem Zwischenspiel tauchten die Grafen von Pfannberg und die Grafen von Cilli auf und ab dem 15. Jahrhundert wechselten weiter die Besitzer.

Burg Eppenstein

In Weißkirchen im Bezirk Judenburg finden Sie die Burg Eppenstein. Vermutlich ist die Burg Eppenstein eine der ältesten Burgen der Steiermark. Um 950 beginnt die Geschichte der Burg mit den Herzogen Eppensteiner. Danach übernahmen die Wildoner. Um 1265 besetzte Ottokar von Böhmen die Burg. Die Herren von Wildon eroberten die Burg zurück und danach wechselten wieder die Besitzer. Zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert gab es einige Scharmützel mit den Ungarn. Ein Erdbeben und ein nachfolgender Brand beschädigten die Burg. Heute kümmert sich ein Burgverein um die Erhaltung der Anlage.

Burg Strechau

Die Burg Strechau liegt auf der Hochfläche von Lassing und mit dem Bau wurde im 11. Jahrhundert begonnen. Die Traungauer Markgrafen waren vermutlich die ersten Nutzer der Burg. Die Burg wurde in den nachfolgenden Jahrhunderten mehrmals verpfändet und hin- und her verkauft. Später wird die Burg dem Stift Admont zugeschlagen und dann durch das Theresium Wien als Hotel genutzt. Heute wird die Anlage immer weiter restauriert und befindet sich in privater Hand.

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Die höchsten Berge der Steiermark

Hoher Dachstein 2.995 Meter
Hochgolling 2.863 Meter
Rettlkirchspitze 2.475 Meter
Eisenhut 2.441 Meter
Raucheck 2.430 Meter
Geierhaupt 2.417 Meter
Zirbitzkogel 2.396 Meter

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Hotelklassifikation in der Steiermark

Bei Ihrem Urlaub in der Steiermark finden Sie die gleichen Kriterien der Hotelklassifizierung wie im übrigen Österreich und in vielen Hotels in den Bergen. Die Unterteilung der Kategorien erfolgt durch Sterne in der Rangfolge von 1 – 5. Diese Sternevergabe erfolgt nach festgelegten Kriterien. Bei den Sternen 3, 4 und 5 gibt es noch den Zusatz Superior. Diese Kategorien werden gesondert überprüft.

Prüfung auf den Zusatz Superior

Neben bestimmten Anforderungen an die Ausstattung der Zimmer und des ganzen Beherbergungsbetriebes gibt es noch das „Mystery-Guest“ Testverfahren für Hotels in den Bergen. Bei diesem Test wird das betreffende Haus von einem oder zwei Testern anonym besucht. Die Tester spielen also den Gast. Der Schwerpunkt der Prüfung liegt in den Bereichen Information und guter Beratung, der Abwicklung der Anreiseformalitäten, die gesamte Leistungserbringung während des Aufenthaltes und der Abreise.

Dieser Test wird dem geprüften Haus mit knapp 1000,– Euro in Rechnung gestellt. Die Kosten für die Übernachtung und den Verzehr der Tester gehen zu Lasten des geprüften Hauses. Dieser Test ist sehr zuverlässig und Sie können sich auch in Ihrem Urlaub in der Schweiz bei Häusern mit dem Zusatz Superior auf einen angenehmen Aufenthalt einstellen.

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Info-Daten Steiermark

Hauptstadt: Graz
Einwohner: 1.210.500
Fläche: 16.400 qkm
Höchster Berg: Hoher Dachstein 2.995 Meter

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